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Samstag, 26. März 2016

Kleine italienische Osterkränze

Hallo ihr Lieben! Endlich scheint die Sonne, oder?! Da ist meine Vorfreude auf Ostern gleich doppelt so groß! Ich mag ja Ostern. Da wirds endlich wieder bunter, man kann tolle Sachen backen und es gibt natürlich Schokolade...! Und es gibt auch sonst tolle Sachen zu essen. Bei uns zuhause zum Beispiel immer selbstgemachte Knoblauchmayonnaise, die man sich dann zusammen mit dem Osterschinken und nem hart gekochten Ei ganz hervorrangend aufs Brot schmieren kann. Und da ich letztes Jahr schwangerschaftsbedingt bei der Mayonnaise aussetzen musste, freu ich mich heuer umso mehr drauf! Was gibts denn bei euch so für Ostertraditionen? Was gibt es bei euch Tolles zu essen?

 



Vielleicht führe ich ja eine neue Tradition ein und backe ab jetzt immer diese kleinen Osterkränze. Mir gefallen sie auf jeden Fall sehr gut! Auf die Idee gekommen bin ich übrigens folgender maßen: wir sind ja im Dezember umgezogen. Und vor lauter Baby und Weihnachten und Kisten und neuen Vorhängen und tatütata, haben wir es immer noch nicht geschafft alle Nachbarn kennen zulernen. Und da hab ich mir gedacht, Ostern ist doch ne nette Gelegenheit um was zu backen und mal eine größere Runde zu drehen und den Nachbarn so einen kleinen Ostergruß vorbeizubringen. Ich hoffe, es hat sie gefreut und auch geschmeckt und wir haben so einen guten Grundstein für eine angenehme Nachbarschaft gelegt!


Und hier gibt´s das Rezept für 8 kleine Osterkränze:

1 kg Mehl
200 g Butter
100 g Zucker
2 Eier + 2 Eidotter
500 ml Milch
1 Stück Hefe (40g)
1 Prise Salz
Abrieb von 1 Biozitrone und 1/2 Bioorange

Für die Deko:
bunte Streusel (oder auch Hagelzucker, Mandelblättchen...)
8 hartgekochte Ostereier
100 g Puderzucker
etwas Milch

1) Alle Zutaten aus dem Kühlschrank holen, damit sie zimmerwarm sind (das mag die Hefe gern!). Backofen auf 50 Grad vorheizen. Milch lauwarm erwärmen, Mehl in eine Schüssel sieben. Eine Mulde ins Mehl drücken und die Hefe hineinbröseln. Die Hälfte der Milch, Salz und 2 TL des Zuckers in die Mulde geben und mit einem Löffel vorsichtig Milch, Hefe und etwas Mehl vom Rand verrühren. Die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken und für 15 Minuten in den leicht warmen Ofen stellen, damit die Hefe gehen kann.
2) Restliche Milch, Butter in kleinen Stücken, Zucker, Zitronen- und Orangenabrieb hinzufügen und mit den Knethaken des Rührgeräts oder der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Bei Bedarf nochmal mit den Händen durchkneten.
3) Teig abgedeckt in den noch warmen Ofen stellen und weitere 45 Minuten gehen lassen, so dass sich sein Volumen verdoppelt. Anschließend Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
4) Teig auf einer bemehlten Fläche einmal durchkneten, in 8 gleiche Teile teilen. Jedes Teil nochmal in drei gleiche Teile teilen. Aus diesen einen 30-40 cm langen Strang ausrollen, jeweils drei zu einem Zopf flechten und die Enden miteinander verbinden. Alle Kränze auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und weitere 20 Minuten gehen lassen.
5) Eigelbe mit 2 EL Milch verrühren und die Kränze damit einpinseln und nach Belieben mit Zuckerperlen o.ä. verzieren.
6) Die Kränze für 20-25 Minuten goldgelb backen, anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Für den Zuckerguss den Puderzucker sieben und mit etwas Milch (1-2 EL) glatt verrühren. Zuckerguss in die Mulde geben und ein Ei darauf kleben. Austrocknen lassen.




Ich bin gespannt auf eure Ostertraditionen und wünsche allen frohe Ostern! Lasst es euch schmecken!!



Sonntag, 6. März 2016

Himbeer-Crumble-Cake mit Erdnüssen und Tonkasahne

 Oh, was ein schöner Tag! Wir haben gerade einen wunderschönen langen Spaziergang mit Kind und Hund gemacht, vorher hatten wir Besuch von lieben Freunden, dazu gabs Weisswürscht und Kuchen- was will man mehr! Endlich kam mal wieder die Sonne raus! Ich bin schon so frühlingshungrig, ich kann's gar nicht erwarten. In unserem neuen Haus, jetzt auf dem Land, stelle ich mir den Frühling ja so toll vor! Die ganzen Gerüche und Schlüsselblumen und Krokusse und Palmkätzchen und und und... Ich freu mich schon soo! Aber ein bisschen muss ich mir wohl noch die Zeit vertreiben bis dahin und wie geht das besonders gut? Mit backen und Kuchen essen natürlich! :-) Wenn's euch auch so geht: hier kommt ein superschnelles easypeasy Rezept für euch!!

Himbeer-Crumble-Cake mit Erdnüssen und Tonkasahne


Zutaten:
100 g Butter und etwas zum Einfetten
100 g Erdnussbutter crunchy
300 g Mehl
125 g Zucker
1Päckchen Vanillezucker 
1EL brauner Zucker
Salz
100 g gesalzene geröstete Erdnüsse
300 g TK-Himbeeren

Für die Sahne:
1 Becher Schlagsahne
1/2 Tonkabohne
3 TL Zucker


1) Butter und Erdnussbutter in einem kleinen Topf schmelzen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Umluft). Eine Springform (26 cm Durchmesser) mit etwas Butter fetten.
2) Mehl, Zucker, Vanillezucker und 1Prise Salz mischen. Buttermischung hinzufügen und mit den Knethaken des Rührgeräts zu Streuseln kneten. 2/3 der Streusel als Boden in die Form drücken.
3) Die Hälfte der Erdnüsse klein hacken und auf dem Teigboden verteilen. Die gefrorenen Beeren daraufgeben und die restlichen Erdnüsse mit den übrigen Streuseln vermischen. Braunen Zucker über die Beeren streuen und die Streusel darauf verteilen.
4) Im vorgeheizten Ofen circa 25 Minuten backen. Danach in der Form abkühlen lassen, dann erst aus der Form lösen.
5) Zum Servieren die Sahne mit circa einer halben geriebenen Tonkabohne (eine Muskatnussreibe eignet sich gut) und dem Zucker fast steif schlagen und zum Kuchen reichen.



Mittwoch, 10. Februar 2016

Blaubeeren-Guglhupf

Hallo zusammen! Ich nutze mal kurz die Gelegenheit, in der mein kleiner Mann Mittagsschlaf macht, um euch ein neues meiner Lieblingsrezepte zu präsentieren. Guglhupf ist ja ein All-Time-Favorite von mir, denn der sieht immer lecker aus und schmeckt meistens auch so. Trocken darf er nur nicht sein und am besten mit Guß, für meinen Geschmack. Und dann kann man den lustigen Hupf tausendfach variieren. Heute zeige ich euch eine fruchtig-marmorierte Variante, die das ganze Jahr über schmeckt und jeden Sonntag noch sonntäglicher macht!


Rezept für Blaubeer-Guglhupf:

Zutaten
190 g Zucker
180 g Butter
4 Eier
400 g Mehl
4 TL Backpulver
30 g Speisestärke
160 ml Buttermilch
190 g Blaubeeren
1 Päckchen Vanillezucker
100 g Puderzucker
2-3 EL Zitronensaft

1) Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Butter und Zucker cremig aufschlagen und dann nach und nach die Eier unterrühren.
2) Mehl, Backpulver und Stärke mischen und mit der Buttermilch unter den Teig rühren.
3) Guglhupfform fetten und mehlen und mit der Hälfte des Teiges füllen.
4) 150 g Blaubeeren mit Vanillezucker pürieren und mit dem restlichen Teig mischen. Ebenfalls in die Form geben und mit einer Gabel vorsichtig kreisförmig unter den hellen Teig ziehen.
5) In der Mitte des Backofens 60 Minuten backen (Stäbchenprobe nicht vergessen), danach noch 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und komplett auskühlen lassen.
6) Puderzucker mit Zitronensaft zu einem dickflüssigen, glatten Guß verrühren und auf den Kuchen geben. Kurz antrocknen lassen und dann mit den restlichen Blaubeeren verzieren.

Lasst es euch schmecken und sagt mir, ob ihr ihn mögt, den Hupf!




Sonntag, 10. Januar 2016

Apfel-Zimt-Muffins mit Streuseln

Ein glückliches wunderbares neues Jahr wünsch ich euch allen!! Ich hoffe, ihr habt alle umsetzbare Vorsätze gefasst und macht euch nicht zuviel Stress. Ich hab mir das zumindest vorgenommen: ich möchte gerne wieder mehr bloggen, aber ich werde das ein wenig abgespeckt tun und deswegen vielleicht nicht immer die hübschesten Fotos posten. Hauptsache, ich komm überhaupt wieder zum bloggen! Das letzte Jahr hatte es echt in sich. Es sind die wahrscheinlich größten Veränderungen meines Lebens passiert und sie haben mich sehr glücklich gemacht. Für das neue Jahr habe ich also gar keine großen Wünsche mehr, sondern hoffe auf ein wenig Beständigkeit und Langeweile.
Zum Einstand habe ich ein paar Muffins gebacken, die für so einen greislichen Wintertag sehr passend waren.
Hier kommt das Rezept für:


Apfel-Zimt-Muffins mit Streuseln

Für 12 Muffins:
100 g Butter
200 ml Milch
Abrieb von 1 Zitrone
2 Eier
120 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
240g Mehl
2 TL Backpulver
1 Prise Salz
4 Äpfel
2 EL Butter
2 EL Zucker
1 TL Zimt

Für die Streusel:
75 g kalte Butter
60 g Haferflocken 
60 g Mehl
80 g Zucker

1) Backofen auf 200 Grad vorheizen. Butter schmelzen, Milch und Zitronenabrieb einrühren.
2) Eier, Zucker und Vanillezucker einige Minuten sehr locker und schaumig schlagen.
3) Die lauwarme Milchmischung unter die Eimasse Rühren.
4) Mehl, Backpulver und Salz mischen und unter den Teig heben.
5) Die Äpfel entkernen und in kleine Stücke schneiden. Mit Butter, Zucker und Zimt in einer Pfanne ein paar Minuten dünsten und dann abkühlen lassen.
6) 12 Papierförmchen in ein Muffinblech setzen. Einige Apfelstückchen zur Deko beiseite stellen, restliche Äpfel unter den Teig heben. Förmchen zu 2/3 mit Teig füllen.
7) Für die Streusel Butter in Stücke schneiden und mit Haferflocken, Mehl und Zucker verkneten.
8) Muffins mit übrigen Apfelstückchen und Streuseln bestreuen und in der Mitte des Backofens ca. 20 Minuten backen.








Sonntag, 18. Januar 2015

Eine Hochzeitstorte!

Ohjemine, hab ich hier lange nichts mehr von mir hören lassen. Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, ob mir die Lust am Backen und Kochen vergangen ist. Und um ehrlich zu sein: das war auch zwischenzeitlich so. Aber das hat einen sehr guten Grund! Wir erwarten nämlich im Juni einen kleinen Nachwuchs und der hat mir zu Beginn manchmal ganz schön den Appetit verdorben. Neben bekannten Übelkeitsgefühlen in den ersten drei Monaten kam aber erschwerend hinzu, dass mir quasi keine Zeit mehr blieb! Sobald ich von der Arbeit nach Hause kam, bin ich hundemüde auf die Couch gefallen und habe spätestens um 20 Uhr geratzt. Mit einer kleinen liebevollen Unterbrechung meines Mannes, der mich versucht hat ins Bett zu motivieren. Meine Wachzeit war also in erster Linie mit Arbeit gefüllt und ansonsten war mir nach ziemlich eintönigen kulinarischen Genüssen: nämlich Tomaten mit Mozzarella. Immer. Das hätte euch vermutlich nur bedingt interessiert. So, jetzt ist das aber schon wieder ne zeitlang vorbei, mir geht es gut, dem kleinen Mitbewohner auch, ich bin nicht mehr ganz so müde und bekomme langsam wieder Lust aufs Backen und Kochen. 
So ganz untätig war ich aber auch in der Zwischenzeit nicht, da meine liebe Freundin L. ihren ganz besonderen Tag erlebt hat, für den ich eine kleine Torte backen durfte. Mit Torten habe ich ja nicht so viel Erfahrung, daher habe ich mich umso mehr gefreut, als das Ergebnis so gut angekommen ist! 
Und hier kommt sie: die Himbeer-Brownie-Torte zur Hochzeit von L & M!



Zutaten

Teig:
225 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
240 g Muscovadozucker
120 g Zucker
4 große Eier
270 g Mehl
40 g ungesüßtes Kakaopulver
1 TL Backpulver
200 g frische oder TK-Himbeeren

Buttercreme:
4 große Eiweiß
200 g Zucker
250 g zimmerwarme Butter
100 g Himbeeren
rosa Lebensmittelfarbe (Paste)

Schokoglasur:
100 g Zartbitterschokolade
50 g Butter

1, am besten 2 Backformen mit einem Durchmesser von 15-20 cm

Zubereitung der Teigböden:

1) Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Backformen einfetten und mehlen.
2) Die Butter würfeln, die Schokolade grob hacken und in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Abkühlen lassen.
3) Muscovado-Zucker, Zucker und Eier ca. 3 Minuten schaumig schlagen.
4) Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben und mischen.
5) Die geschmolzene Schokolade zur Eiermischung geben und gründlich unterrühren. Die trockenen Zutaten dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Nun jeweils die Hälfte des Teigs auf die Backformen verteilen. Wenn ihr nur eine Form habt, dann backt die Böden nacheinander. Macht nicht den Fehler, den gesamten Teig auf einmal backen zu wollen - ich hab´s versucht, es geht nicht!
Jeweils die Hälfte der Himbeeren (ein paar hübsche Himbeeren zur Deko übrig lassen!) in den Teig drücken und für 45 Minuten backen. Je nach Backofen kann die Backzeit variieren. Damit der Teig nicht zu trocken wird, zwischendurch mal die Stäbchenprobe machen. Anschließend auskühlen lassen.

Zubereitung der Buttercreme:
1) Eiweiß und Zucker über dem heißen Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen auf ca. 65 Grad erhitzen, bis die Zuckerkristalle aufgelöst sind. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit Handrührgerät oder Küchenmaschine weiterschlagen, bis ein ganz weißer lockerer Eischnee entstanden ist. Rühren, bis die Masse abgekühlt ist (das kann einige Minuten dauern).
2) Nach und nach die Butter hinzufügen und 3-5 Minuten weiterschlagen. Sollte die Masse gerinnen, kann sie entweder zu warm oder zu kalt sein. Dann entweder nochmal kurz übers Wasserbad halten oder für eine Weile in den Kühlschrank stellen.
3) Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen.
4) Das Himbeerpüree unter die Buttercreme ziehen und alles zu einer glatten Masse verarbeiten. Nun könnt ihr die Creme zusätzlich mit Lebensmittelfarbe kräftiger einfärben, je nach dem, wie ihr es wollt.




Zusammensetzen der Torte:
1) Beide Tortenböden einmal horizontal durchschneiden, so dass insgesamt 4 Böden entstehen.
2)Den ersten Teigboden auf einen Tortenteller legen und gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen. So mit zwei weiteren Böden fortfahren und zum Schluss den vierten Boden mit der Schnittfläche nach unten auflegen.
3) Die Torte rundum mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen. Die Torte etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Schicht etwas fest geworden ist.
4) Nun eine weiter Schicht Buttercreme gleichmäßig auftragen und anschließend wieder in den Kühlschrank stellen.


Schokoladenglasur:

1) Schokolade in Stücke brechen, Butter würfeln und zusammen langsam in einem Topf schmelzen. Abkühlen lassen, so dass die Glasur leicht gestockt aber noch gießbar ist.
2) Die Schokoglasur über die Torte gießen und an den Seiten herunterlaufen lassen. Evtl mit einer Palette etwas nachhelfen und glattstreichen. Dabei zügig arbeiten, damit die Glasur nicht zu schnell fest wird.

Die Torte mit einer oder mehreren Himbeeren dekorieren und schmecken lassen!




Montag, 13. Oktober 2014

Ein letzter Hauch von Sommer: Strawberry-Cheesecake-Cupcakes


Allerhöchste Eisenbahn, dass ich euch heute noch ein leckeres Cupcake-Rezept nachschiebe, dass ich schon vor einiger Zeit gemacht habe! Auch wenn es gerade nicht so aussieht, weil sich auf dem Blog nicht wöchentlich was tut, habe ich doch noch so einige Ideen, Fotos und Rezepte in der Warteschleife. Und eins davon sind diese Cupcakes. Hab ich schon erwähnt, dass ich Beeren gerne mag? Vor allem mag ich Himbeeren und Erdbeeren! Das mit den Erdbeeren liegt vermutlich an meinem Geburtstag, der mitten in der Erdbeerzeit liegt und daher prädestiniert ist, um ihn mit einer Erdbeertorte zu krönen. Und das hat meine Mami auch schon sehr früh eingeführt (Ich muss mal demnächst in der Fotokiste meiner Eltern kramen und nach dem Foto meines 1. Geburtstags suchen, an dem ich wie hypnotisiert vor einem Erdbeerkuchen mit einer brennenden Kerze sitze. Das wäre dann der Beweis meiner frühkindlichen Erdbeerprägung.)
Käsekuchen mögen wir ja auch alle ganz gern und insofern ist die gewählte Kombi doch sehr vielversprechend, oder?! Ganz abgesehen von der mädchenmäßigen Deluxe-Cupcake-Optik!
Lasst es euch schmecken:


Zutaten für ca. 20 Cupcakes

Für den Teig:
140 ml Milch
120 ml Sahne
1 Vanillestange
90 g weiche Butter
300 g Zucker
100 ml Öl
2 Eier
300 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 EL Milch

Für das Frosting:
250 g Erdbeeren
1 EL Milch
100 g Doppelrahmfrischkäse
150 g Butter
500 g Puderzucker
Saft von 1/2 Limette

1) Milch, Sahne und Vanillestange in einem Topf langsam erhitzen, aber nicht kochen lassen. Ca. 5 Minuten sieden lassen, dann Vanillestange auskratzen und das Mark zur Milch geben. Abkühlen lassen.
2) Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen vorbereiten. Butter, Zucker, Öl und Eier aufschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und zur Butter-Ei-Mischung sieben. Zu einem glatten Teig verarbeiten.
3) Die Vanillemilch hinzufügen und weiterschlagen, bis der Teig luftig ist. Die Förmchen zu zwei Dritteln mit Teig füllen und ca. 18 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe machen und die Cupcakes anschließend auskühlen lassen.
4) Für das Frosting die Erdbeeren (evtl. einige Erdbeeren zum Dekorieren übrig lassen) pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Mit 1 EL Milch in einem Topf erhitzen und solange köcheln lassen, bis sich die Menge auf ca. 3 EL reduziert hat. Anschließend abkühlen lassen.
5) Frischkäse Butter und Puderzucker cremig aufschlagen, den abgekühlten Erdbeersirup hinzufügen. Nach Geschmack noch einige tropfen Limettensaft hinzufügen, so dass die konsistenz cremig, aber noch fest ist. Mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle auf die Cupcakes auftragen und nach Belieben mit aufgeschnittenen Erdbeeren oder Zuckerperlen dekorieren.





Sonntag, 31. August 2014

Sommerlicher Mirabellen-Quark-Strudel

Meine Oma war Österreicherin. Mein Opa war zur Hälfte Österreicher. Mit meinen - äußerst bescheidenen - Rechenkünsten kann ich somit festhalten, dass also zu 3/8 österreichisches Blut in meinen Adern fließt. Das allein macht aus mir jetzt noch keine Mehlspeisenkönigin, allerdings erklärt es meine rezidivierenden Gelüste auf Zwetschgenknödel, Kaiserschmarrn und Strudel. Geweckt wurden sie das letzte Mal, als ich Mirabellen im Supermarkt entdeckte, die es da sonst nie gibt! Mit Mirabellen kenne ich mich nicht so gut aus, aber mein österreichisches Strudelgefühl sagte mir, ich könnte doch das Beste aus zwei Strudeln in einem kombinieren. Und so kreierte ich diesen Sonntag einen kinderleichten und superschnellen Mirabellen-Quark-Strudel, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!


Zutaten:
1 Pkg. Strudelteig aus dem Kühlregal
500 g Mirabellen
70 g Zucker
80 g Mandelblättchen
1 TL Zimt
Saft von einer halben Zitrone
250 g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker
50 g zerlassene Butter

1) Die Mirabellen entkernen und zusammen mit Zucker, Zimt, Mandelblättchen und Zitronensaft vermischen und 15 Minuten ziehen lassen.
2) Den Magerquark  mit 2 Päckchen Vanillezucker glattrühren.
3) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein sauberes Geschirrhandtuch anfeuchten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Eine Lage Strudelteig vorsichtig darauflegen und eine zweite Lage Teig um 90 Grad gedreht (damit die Falten nicht direkt aufeinanderliegen und der Teig bricht) darüberlegen. Den Quark auf dem Teig verstreichen, dabei einen Rand frei lassen. Die Mirabellenmischung im unteren Drittel länglich auf den Teigplatten verteilen. Die Seitenränder links und rechts einklappen und mit Hilfe des Geschirrtuchs den Strudel einrollen und auf das Backpapier setzen. Mit zerlassener Butter bestreichen und ca. 25 Minuten bei 180 Grad backen, bis der Strudel goldbraun ist. Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen und gerne mit Vanillesoße oder Vanilleeis kombinieren.








 

Montag, 7. Juli 2014

Die Küchenkatastrophe und... Himbeer-Baiser-Torte

Unsere Küche ist...ich sag mal....suboptimal ausgestattet. Nicht dass sie eine Katastrophe wäre, so schlimm ist es nicht. Aber wenn man, so wie ich, eine gewisse Koch- und Backleidenschaft pflegt, gerät man durchaus regelmäßig an seine Grenzen. In erster Linie an die Grenzen der Arbeitsplatte. Da ein bißchen Eischnee geschlagen, hier eine Creme angerührt, die Schokolade im Wasserbad geschmolzen und schwupps - schon sieht die Küche in nullkommanix aus wie ein Schlachtfeld. Dem wollte ich jetzt Abhilfe verschaffen und die Küche ein bißchen pimpen. Mit einem Herd und wo wir doch gerade dabei sind: Kühlschrank ein Stückchen nach rechts, neue Arbeitsplatte kaufen, eine neue Spüle mit optimaler Abtropffläche und schon wären mindestens 50 cm mehr Arbeitsfläche gewonnen. "Wären" ist das Stichwort.... Voller Elan und mit meinem handwerksbegabten Papa an der Seite starteten wir also in den Tag und standen leider auch recht schnell wieder an den Grenzen unserer Möglichkeiten. Leider wollte uns nämlich niemand unsere schwedische Arbeitsplatte zuschneiden und schon war der Arbeitstag zu einem vorschnellen Ende gelangt.
Es hat einen Grund, warum ich erst ein paar Tage später über dieses unangenehme Vorkommnis schreibe. Ich war nämlich auf 180!!!! Ich bin fast ausgeflippt vor lauter Ärger!! Meinen schönen Küchenplan einfach auf Eis legen!!! Eine Unverschämtheit!! Das ist doch Arbeitsverweigerung!!!!
Ok ok, ich hatte mich ja eigentlich wieder abgeregt.  Und wenn ihr mal eine kulinarische Unterstützung zum wieder Abregen braucht, empfehle ich euch diese himmlische Sommertorte! Bisous.
P.S. Sobald die Küche aufgehübscht ist, werdet ihr es wissen! 



Zutaten:
4 Eier
150 g Butter, zimmerwarm
325 g Zucker
150 g Mehl
3 TL Backpulver
75 g gemahlene, blanchierte Mandeln
2 EL Limettenabrieb
Salz

5 EL Mandelblättchen
400 g Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
1 Vanilleschote
400 g Himbeeren (frisch oder TK), evtl. einige zum Garnieren beiseite legen



1) Den Backofen auf 160 Grad vorheizen und den Boden einer Springform mit Backpapier auslegen. Überstehende Ränder abschneiden.
2) Eier trennen. Die Butter mit 125 g Zucker aufschlagen, nach und nach die Eigelbe zugeben. Mehl, Backpulver, gemahlene Mandeln und 1 EL Limettenschale unterrühren. Die Hälfte des Teiges in der Form glattdrücken.
3) Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen, dabei den restlichen Zucker einrieseln lassen. Die Hälfte des Baisers luftig-locker auf dem Teig verteilen und auf der 2. Schiene von unten 35 Minuten backen.
4) Boden auskühlen lassen, aus der Form holen und den restlichen Teig wieder glattstreichen, mit Baiser behäufen und mit Mandelblättchen bestreuen. Ebenso wie den ersten backen.
5) Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Mark der Vanilleschote steif schlagen, die restliche Limettenschale und die Himbeeren vorsichtig unterheben.
6) Die Himbeersahne auf dem ersten Boden verteilen, den Deckel mit den Mandeln vorsichtig daraufsetzen und vor dem Servieren kalt stellen.















Sonntag, 25. Mai 2014

Mini-Oreo-Cupcakes zum Kindergeburtstag

Wow, jetzt sind die Wochen aber ganz schön schnell ins Land gezogen! Ich hab mir eine kleine Blogpause verordnet, da außerhalb der virtuellen Welt dermaßen viele Baustellen gleichzeitig zu beackern waren, dass mir ein bißchen die Puste ausgegangen ist. Bevor wir in den wohlverdienten und langersehnten Urlaub fahren, schiebe ich aber noch ein kleines Cupcakerezept ein. Denn zum 6. Geburtstag des Neffen habe ich selbstverständlich ein bißchen Backwerk beigesteuert. Schokolade sollte drin sein - bunt wäre gut, dachte ich mir - vielleicht nicht nur Schokolade, sonst wird den Zwergen noch schlecht.... Eine Kombination aus Schokoteig und hellem Topping wäre doch gut! ...Oreo-Cupcakes wollte ich eh schon immer mal machen! ...Perfekt!
Beim Rezept habe ich mir Inspiration aus der hübschen Schleifenwelt geholt. Ein bißchen habe ich es noch abgewandelt, da ich gerne einen sehr dunklen Teig und eine ganz weiße Creme haben wollte.

Mein Rezept für eine Geburtstagsladung superleckere Mini-Oreo-Cupcakes (das sind ca. 8 große und 25 kleine Cupcakes):

Für den Teig:
3 Eier
150 g Zucker
150 g Butter
1 Päckchen Vanillezucker
3-4 EL Kakao
1 TL Backpulver
150 g Mehl
80 ml Milch
1 Packung Oreo-Kekse

Für das Topping:
200 g Doppelrahmfrischkäse
Füllung der Oreo-Kekse
einige Tropfen Vanillearoma
250 g Puderzucker
130 g weiche Butter 

1) Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Kekse von ihrer Füllung befreien, Keksscheiben mit dem Mixer oder im Plastikbeutel und Fleischklopfer zerkleinern. Die Eier trennen, Eiweiß mit 2 EL Wasser schaumig aufschlagen, Zucker hinzufügen und zu einem festen Eischnee schlagen.
2) Butter schmelzen, mit gesiebtem Mehl, Kakao, Vanillezucker und Backpulver verrühren. Oreokrümel, Eigelbe und Milch hinzufügen und alles gut vermengen. Anschließend den Eischnee vorsichtig unterheben.
3) Kleine und große Papierförmchen zu ca. 2/3 mit Teig füllen und für 12-15 Minuten backen. Die kleinen Cupcakes sind schneller fertig, die großen brauchen ca. 3-4 Minuten länger. Bitte nach 10 Minuten die Stäbchenprobe machen, damit die Küchlein nicht zu trocken werden.
4) Für das Topping die weiche Butter zu einer hellen Masse aufschlagen, den gesiebten Puderzucker hinzufügen, nach und nach den Frischkäse und das Innere der Oreos unterrühren, ein paar Tropfen Vanillearoma hinzufügen - fertig! Bis zur Verwendung das Topping kühl stellen.
5) Die Cupcakes nach dem Backen vollständig auskühlen lassen. Anschließend das Topping kuppelförmig mit einer kleinen Palette oder einem Buttermesser auftragen und vorsichtig in bunten Streuseln wälzen.



So, jetzt verabschiede ich imch in eine kleine Sommerpause und bringe euch hoffentlich viele leckere Impressionen aus dem Urlaub mit! Bis bald!

Mittwoch, 23. April 2014

Frohe Ostern mit Ostercupcakes


Und da hoppelt er wieder....der kleine süße Osterhase, der uns so leckere Nester versteckt hat und die Eier bunt färbt! Ich finde, der Herr Lampe macht einen sehr guten Job Jahr für Jahr und da hab ich mir überlegt, dass ich ihm zu Ehren mal ganz besonders hübsche Ostercupcakes mache. Standesgemäß mit einem Karottenküchlein und passend dazu einem Zitronentopping in Grasoptik. Dumm nur, wenn die Beschenkten der Ansicht sind, dass man "so was Schönes ja nicht einfach essen könne!" Ich finde schon! Denn was Schönes ist ja nicht nur schön - es schmeckt schließlich auch gut! Und ich bin mir sicher, essen wäre ganz im Sinn des Osterhasen! Oder?!




Zutaten für 16 Cupcakes:
Teig:
100 ml Rapsöl
70 g Saure Sahne
2 Eier
1 Päckchen Vanillezucker
200g Zucker
1 TL Orangenabrieb 
1 TL Zimt
150g fein geriebene Karotten (ca. 4 Karotten)
1 Prise Salz
50 g Kokosraspel
140 g Mehl

Topping:
250 g weiche Butter
Saft von einer Zitrone
Abrieb von einer Bio-Zitrone
500 g Puderzucker
einige Tropfen grüne Lebensmittelfarbe

Für die Deko einige Zuckereier, Marzipankarotten oder einfach was euch gefällt! Ich habe aus Esspapier noch kleine Schmetterlinge ausgestanzt! Die werdet ihr bald auch noch in anderer Form kennenlernen...!



1) Ein Muffinblech mit Förmchen ausstatten und für den übrigen Teig immer zwei Förmchen ineinanderstellen. (Ich habe Aluförmchen benutzt, da reicht auch eins ohne Blech.) Backofen auf 180 Grad vorheizen.

2) Die Karotten sehr fein reiben und abtropfen lassen. Öl, saure Sahne, Vanillezucker, Eier Orangenzesten und Zucker schaumig aufschlagen.

3) Mehl, Natron, Zimt und Salz mischen, dazusieben und kurz verrühren. Kokosraspeln und Karotten hinzugeben und vermischen. Den (relativ flüssigen) Teig auf die Förmchen verteilen und ca. 20 Minuten backen.

4) Für das Frosting den Puderzucker sieben, Butter in Stückchen dazugeben und mit dem Rührgerät zu einer Creme aufschlagen. Nach und nach ein wenig Zitronensaft zufügen, je nach Geschmack und gewünschter Konsistenz. Ich habe eine ziemlich feste Buttercreme hergestellt, damit ich die Cupcakes "stabil" dekorieren kann. Zwei Esslöffel Zitronensaft waren dafür ausreichend. Zitronenabrieb hinzufügen, ebenso wie die Lebensmittelfarbe. Auch mit der Farbe behutsam umgehen, sie färbt meistens sehr intensiv. Wenn die Buttercreme die gewünschte Farbe und Konsistenz hat, in einen Spritzbeutel mit Grastülle füllen und kurz kühlen. Anschließend mit der Lieblingsdeko verzieren und dann: auf jeden Fall essen!!














Samstag, 19. April 2014

Ostervorbereitungen II: Schoko-Tonka-Macarons mit Eierlikörfüllung


Ui, langsam wird´s spannend...! Der Osterhase steht schon in den Startlöchern und ich versuche mein Bestes, ihm meinen kulinarischen Dienst zu erweisen. Mein Bestes wird dieses Jahr leider beeinträchtigt durch eine Bronchitis, mit der ich diese Woche zu kämpfen habe, aber was soll´s.
Inspiriert von Persis von keksunterwegs hab ich mich mal wieder an ein paar schlüpfrige Macarons gemacht. Passend zu Ostern sind es Schokoladen-Tonka-Macarons mit Eierlikörfüllung. Richtig, das klingt nicht nur unverschämt lecker, sie sind es auch!


Und hier kommt das Rezept:
Für die Füllung:
200 g weiße Schokolade
100 ml Eierlikör
50 ml Sahne
50 g Butter

Für die Macaronschalen:
60 g Eiweiß (ca. 2 Eier)
75 g gemahlene und blanchierte Mandeln
20 g feiner Zucker
120 g Puderzucker
1 EL Kakaopulver
1/2 Tonkabohne


1) Weiße Schokolade über dem Wasserbad schmelzen. Sahne und Eierlikör kurz aufkochen lassen. Butter unter die Schokolade rühren, dann Eierlikörsahne hinzugeben und zu einer glatten Creme verrühren. Die Füllung für einige Zeit kalt stellen (ca. 2-3 h).
2) Mandeln und Puderzucker mischen und in einem Mixer oder einer Mühle fein mahlen. Ich nehme dazu eine Kaffeemühle oder eine Moulinex her. Das Eiweiß mit dem Zucker zu einem steifen Eischnee schlagen, Mandelmehl vorsichtig unterheben, so dass die Masse nicht zu flüssig wird. Die Tonkabohne mit einer feinen Reibe hineinreiben, Kakaopulver dazugeben und kurz verrühren. In einen Spritzbeutel mit großer Lochtülle füllen und auf ein Backblech mit Backpapier oder eine Macaronmatte kleine Häufchen spritzen.
3) Das Blech ein paar mal auf die Arbeitplatte klopfen, um Luftbläschen zu entfernen und anschließen für ca. 20-30 Minuten ruhen lassen.
4) Backofen auf 150 Grad vorheizen. Macarons darin für ca. 15 Minuten backen. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, müsst ihr euren Backofen genau kennenlernen und Temperatur und Dauer entsprechend anpassen.
5) nach dem Backofen, die Macaronsschalen gut auskühlen lassen. Anschließend die Füllung kurz aufschlagen und mit einem Löffel oder dem Spritzbeutel eine teelöffelgroße Menge auf eine Hälfte geben und mit einer zweiten Schale schließen.