Montag, 30. November 2015
Unterwegs zu dritt!
Sonntag, 18. Januar 2015
Eine Hochzeitstorte!
Ohjemine, hab ich hier lange nichts mehr von mir hören lassen. Vielleicht habt ihr euch schon gefragt, ob mir die Lust am Backen und Kochen vergangen ist. Und um ehrlich zu sein: das war auch zwischenzeitlich so. Aber das hat einen sehr guten Grund! Wir erwarten nämlich im Juni einen kleinen Nachwuchs und der hat mir zu Beginn manchmal ganz schön den Appetit verdorben. Neben bekannten Übelkeitsgefühlen in den ersten drei Monaten kam aber erschwerend hinzu, dass mir quasi keine Zeit mehr blieb! Sobald ich von der Arbeit nach Hause kam, bin ich hundemüde auf die Couch gefallen und habe spätestens um 20 Uhr geratzt. Mit einer kleinen liebevollen Unterbrechung meines Mannes, der mich versucht hat ins Bett zu motivieren. Meine Wachzeit war also in erster Linie mit Arbeit gefüllt und ansonsten war mir nach ziemlich eintönigen kulinarischen Genüssen: nämlich Tomaten mit Mozzarella. Immer. Das hätte euch vermutlich nur bedingt interessiert. So, jetzt ist das aber schon wieder ne zeitlang vorbei, mir geht es gut, dem kleinen Mitbewohner auch, ich bin nicht mehr ganz so müde und bekomme langsam wieder Lust aufs Backen und Kochen.
So ganz untätig war ich aber auch in der Zwischenzeit nicht, da meine liebe Freundin L. ihren ganz besonderen Tag erlebt hat, für den ich eine kleine Torte backen durfte. Mit Torten habe ich ja nicht so viel Erfahrung, daher habe ich mich umso mehr gefreut, als das Ergebnis so gut angekommen ist!
Und hier kommt sie: die Himbeer-Brownie-Torte zur Hochzeit von L & M!
Zutaten
Teig:
225 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
240 g Muscovadozucker
120 g Zucker
4 große Eier
270 g Mehl
40 g ungesüßtes Kakaopulver
1 TL Backpulver
200 g frische oder TK-Himbeeren
Buttercreme:
4 große Eiweiß
200 g Zucker
250 g zimmerwarme Butter
100 g Himbeeren
rosa Lebensmittelfarbe (Paste)
Schokoglasur:
100 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
1, am besten 2 Backformen mit einem Durchmesser von 15-20 cm
Zubereitung der Teigböden:
1) Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Backformen einfetten und mehlen.
2) Die Butter würfeln, die Schokolade grob hacken und in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Abkühlen lassen.
3) Muscovado-Zucker, Zucker und Eier ca. 3 Minuten schaumig schlagen.
4) Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben und mischen.
5) Die geschmolzene Schokolade zur Eiermischung geben und gründlich unterrühren. Die trockenen Zutaten dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Nun jeweils die Hälfte des Teigs auf die Backformen verteilen. Wenn ihr nur eine Form habt, dann backt die Böden nacheinander. Macht nicht den Fehler, den gesamten Teig auf einmal backen zu wollen - ich hab´s versucht, es geht nicht!
Jeweils die Hälfte der Himbeeren (ein paar hübsche Himbeeren zur Deko übrig lassen!) in den Teig drücken und für 45 Minuten backen. Je nach Backofen kann die Backzeit variieren. Damit der Teig nicht zu trocken wird, zwischendurch mal die Stäbchenprobe machen. Anschließend auskühlen lassen.
Zubereitung der Buttercreme:
1) Eiweiß und Zucker über dem heißen Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen auf ca. 65 Grad erhitzen, bis die Zuckerkristalle aufgelöst sind. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit Handrührgerät oder Küchenmaschine weiterschlagen, bis ein ganz weißer lockerer Eischnee entstanden ist. Rühren, bis die Masse abgekühlt ist (das kann einige Minuten dauern).
2) Nach und nach die Butter hinzufügen und 3-5 Minuten weiterschlagen. Sollte die Masse gerinnen, kann sie entweder zu warm oder zu kalt sein. Dann entweder nochmal kurz übers Wasserbad halten oder für eine Weile in den Kühlschrank stellen.
3) Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen.
4) Das Himbeerpüree unter die Buttercreme ziehen und alles zu einer glatten Masse verarbeiten. Nun könnt ihr die Creme zusätzlich mit Lebensmittelfarbe kräftiger einfärben, je nach dem, wie ihr es wollt.
Zusammensetzen der Torte:
1) Beide Tortenböden einmal horizontal durchschneiden, so dass insgesamt 4 Böden entstehen.
2)Den ersten Teigboden auf einen Tortenteller legen und gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen. So mit zwei weiteren Böden fortfahren und zum Schluss den vierten Boden mit der Schnittfläche nach unten auflegen.
3) Die Torte rundum mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen. Die Torte etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Schicht etwas fest geworden ist.
4) Nun eine weiter Schicht Buttercreme gleichmäßig auftragen und anschließend wieder in den Kühlschrank stellen.
Schokoladenglasur:
1) Schokolade in Stücke brechen, Butter würfeln und zusammen langsam in einem Topf schmelzen. Abkühlen lassen, so dass die Glasur leicht gestockt aber noch gießbar ist.
2) Die Schokoglasur über die Torte gießen und an den Seiten herunterlaufen lassen. Evtl mit einer Palette etwas nachhelfen und glattstreichen. Dabei zügig arbeiten, damit die Glasur nicht zu schnell fest wird.
Die Torte mit einer oder mehreren Himbeeren dekorieren und schmecken lassen!
So ganz untätig war ich aber auch in der Zwischenzeit nicht, da meine liebe Freundin L. ihren ganz besonderen Tag erlebt hat, für den ich eine kleine Torte backen durfte. Mit Torten habe ich ja nicht so viel Erfahrung, daher habe ich mich umso mehr gefreut, als das Ergebnis so gut angekommen ist!
Und hier kommt sie: die Himbeer-Brownie-Torte zur Hochzeit von L & M!
Zutaten
Teig:
225 g Butter
200 g Zartbitterschokolade
240 g Muscovadozucker
120 g Zucker
4 große Eier
270 g Mehl
40 g ungesüßtes Kakaopulver
1 TL Backpulver
200 g frische oder TK-Himbeeren
Buttercreme:
4 große Eiweiß
200 g Zucker
250 g zimmerwarme Butter
100 g Himbeeren
rosa Lebensmittelfarbe (Paste)
Schokoglasur:
100 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
1, am besten 2 Backformen mit einem Durchmesser von 15-20 cm
Zubereitung der Teigböden:
1) Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen und die Backformen einfetten und mehlen.
2) Die Butter würfeln, die Schokolade grob hacken und in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen. Abkühlen lassen.
3) Muscovado-Zucker, Zucker und Eier ca. 3 Minuten schaumig schlagen.
4) Mehl, Kakao und Backpulver in eine Schüssel sieben und mischen.
5) Die geschmolzene Schokolade zur Eiermischung geben und gründlich unterrühren. Die trockenen Zutaten dazugeben und zügig zu einem glatten Teig verarbeiten. Nun jeweils die Hälfte des Teigs auf die Backformen verteilen. Wenn ihr nur eine Form habt, dann backt die Böden nacheinander. Macht nicht den Fehler, den gesamten Teig auf einmal backen zu wollen - ich hab´s versucht, es geht nicht!
Jeweils die Hälfte der Himbeeren (ein paar hübsche Himbeeren zur Deko übrig lassen!) in den Teig drücken und für 45 Minuten backen. Je nach Backofen kann die Backzeit variieren. Damit der Teig nicht zu trocken wird, zwischendurch mal die Stäbchenprobe machen. Anschließend auskühlen lassen.
Zubereitung der Buttercreme:
1) Eiweiß und Zucker über dem heißen Wasserbad unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen auf ca. 65 Grad erhitzen, bis die Zuckerkristalle aufgelöst sind. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit Handrührgerät oder Küchenmaschine weiterschlagen, bis ein ganz weißer lockerer Eischnee entstanden ist. Rühren, bis die Masse abgekühlt ist (das kann einige Minuten dauern).
2) Nach und nach die Butter hinzufügen und 3-5 Minuten weiterschlagen. Sollte die Masse gerinnen, kann sie entweder zu warm oder zu kalt sein. Dann entweder nochmal kurz übers Wasserbad halten oder für eine Weile in den Kühlschrank stellen.
3) Die Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen.
4) Das Himbeerpüree unter die Buttercreme ziehen und alles zu einer glatten Masse verarbeiten. Nun könnt ihr die Creme zusätzlich mit Lebensmittelfarbe kräftiger einfärben, je nach dem, wie ihr es wollt.
Zusammensetzen der Torte:
1) Beide Tortenböden einmal horizontal durchschneiden, so dass insgesamt 4 Böden entstehen.
2)Den ersten Teigboden auf einen Tortenteller legen und gleichmäßig mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen. So mit zwei weiteren Böden fortfahren und zum Schluss den vierten Boden mit der Schnittfläche nach unten auflegen.
3) Die Torte rundum mit einer dünnen Schicht Buttercreme bestreichen. Die Torte etwa 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Schicht etwas fest geworden ist.
4) Nun eine weiter Schicht Buttercreme gleichmäßig auftragen und anschließend wieder in den Kühlschrank stellen.
Schokoladenglasur:
1) Schokolade in Stücke brechen, Butter würfeln und zusammen langsam in einem Topf schmelzen. Abkühlen lassen, so dass die Glasur leicht gestockt aber noch gießbar ist.
2) Die Schokoglasur über die Torte gießen und an den Seiten herunterlaufen lassen. Evtl mit einer Palette etwas nachhelfen und glattstreichen. Dabei zügig arbeiten, damit die Glasur nicht zu schnell fest wird.
Die Torte mit einer oder mehreren Himbeeren dekorieren und schmecken lassen!
Samstag, 18. Oktober 2014
THEOretisch
Mein Hund ist verliebt! Er weiß nur noch nicht in wen, die Auswahl ist gerade zu groß. Gestern Abend hat er mir zwei Stunden was vorgesungen, weil er davor im Park ein Mädchen geortet hat. Bevor ein Kennenlernen möglich war, verschwand sie jedoch hinter dem nächsten Busch. Seine Verzweiflung, noch keine Nachkommen gezeugt zu haben, scheint zu wachsen. Denn heute hat er all seinen Charme ausgepackt bei einer niedlichen kleinen Dame, die auch ganz hin und weg war von ihm- jedoch mit keinerlei Aussicht auf Erfolg, denn sie war kastriert. So ein Hundeleben ist schon gemein: da hat man die richtige gefunden und dann will sie nichts als platonische Liebe! Es bleibt also alles beim Alten: für ihn bleibt die Liebe weiterhin THEOretisch!
| Theo lenkt sich mit Sport ab: hier beim München Marathon letzte Woche |
Montag, 13. Oktober 2014
Ein letzter Hauch von Sommer: Strawberry-Cheesecake-Cupcakes
Allerhöchste Eisenbahn, dass ich euch heute noch ein leckeres Cupcake-Rezept nachschiebe, dass ich schon vor einiger Zeit gemacht habe! Auch wenn es gerade nicht so aussieht, weil sich auf dem Blog nicht wöchentlich was tut, habe ich doch noch so einige Ideen, Fotos und Rezepte in der Warteschleife. Und eins davon sind diese Cupcakes. Hab ich schon erwähnt, dass ich Beeren gerne mag? Vor allem mag ich Himbeeren und Erdbeeren! Das mit den Erdbeeren liegt vermutlich an meinem Geburtstag, der mitten in der Erdbeerzeit liegt und daher prädestiniert ist, um ihn mit einer Erdbeertorte zu krönen. Und das hat meine Mami auch schon sehr früh eingeführt (Ich muss mal demnächst in der Fotokiste meiner Eltern kramen und nach dem Foto meines 1. Geburtstags suchen, an dem ich wie hypnotisiert vor einem Erdbeerkuchen mit einer brennenden Kerze sitze. Das wäre dann der Beweis meiner frühkindlichen Erdbeerprägung.)
Käsekuchen mögen wir ja auch alle ganz gern und insofern ist die gewählte Kombi doch sehr vielversprechend, oder?! Ganz abgesehen von der mädchenmäßigen Deluxe-Cupcake-Optik!
Lasst es euch schmecken:
Zutaten für ca. 20 Cupcakes
Für den Teig:
140 ml Milch
120 ml Sahne
1 Vanillestange
90 g weiche Butter
300 g Zucker
100 ml Öl
2 Eier
300 g Mehl
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
3 EL Milch
Für das Frosting:
250 g Erdbeeren
1 EL Milch
100 g Doppelrahmfrischkäse
150 g Butter
500 g Puderzucker
Saft von 1/2 Limette
1) Milch, Sahne und Vanillestange in einem Topf langsam erhitzen, aber nicht kochen lassen. Ca. 5 Minuten sieden lassen, dann Vanillestange auskratzen und das Mark zur Milch geben. Abkühlen lassen.
2) Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen vorbereiten. Butter, Zucker, Öl und Eier aufschlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und zur Butter-Ei-Mischung sieben. Zu einem glatten Teig verarbeiten.
3) Die Vanillemilch hinzufügen und weiterschlagen, bis der Teig luftig ist. Die Förmchen zu zwei Dritteln mit Teig füllen und ca. 18 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Stäbchenprobe machen und die Cupcakes anschließend auskühlen lassen.
4) Für das Frosting die Erdbeeren (evtl. einige Erdbeeren zum Dekorieren übrig lassen) pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Mit 1 EL Milch in einem Topf erhitzen und solange köcheln lassen, bis sich die Menge auf ca. 3 EL reduziert hat. Anschließend abkühlen lassen.
5) Frischkäse Butter und Puderzucker cremig aufschlagen, den abgekühlten Erdbeersirup hinzufügen. Nach Geschmack noch einige tropfen Limettensaft hinzufügen, so dass die konsistenz cremig, aber noch fest ist. Mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle auf die Cupcakes auftragen und nach Belieben mit aufgeschnittenen Erdbeeren oder Zuckerperlen dekorieren.
Donnerstag, 18. September 2014
Darf ich vorstellen....eine neue Blogrubrik!
Mein Blog goldleben hat seinen Namen, weil es darin um die "goldenen" Seiten des Lebens geht. Dazu gehört für mich gutes Essen, backen, kleinere und größere Unternehmungen, DIY-Projekte aber auch das Alltägliche, das Immerwiederkehrende, das mein Leben ein bißchen mehr glitzern und glänzen lässt. Und da gibt es etwas bzw. jemanden, der da einen ganz großen Teil dazu beiträgt. Anfangs war er noch ein bißchen scheu und nicht so für die Öffentlichkeit zu haben, mittlerweile jedoch wurde seine Rampensautauglichkeit etwas ausgeprägter wahrgenommen. Und so freue ich mich, euch heute eine neue Rubrik vorzustellen, in der ab sofort Theo "Neues vom Grünstreifen" erzählt!
Damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt, habe ich vorab ein exklusives philosophisches Interview mit ihm führen dürfen, dessen Zusammenfassung ihr hier findet. Das Interview wurde inspiriert von den Fragebögen von Max Frisch.
S.G.: Können Sie sich erinnern, seit welchem Lebensjahr es Ihnen selbstverständlich ist, dass Ihnen etwas gehört, beziehungsweise nicht gehört?
T.: Besitz ist relativ. Ich besitze einige wenige Schätze. Wenn ich etwas besitzen möchte, es mir aber nicht gehört, esse ich es. Das war schon immer so.
S.G.: Wem gehört Ihres Erachtens beispielsweise die Luft?
T.: Luft? Welche Luft?
S.G.: Was empfinden Sie als Eigentum?
a) was sie gekauft haben?
b) was sie erben?
c) was Sie gemacht haben?
T.: c) . Und außerdem alles was ich abgeschleckt habe oder woran ich mein Bein hebe.
S.G.: Wissen Sie, was Sie brauchen?
T.: Ich habe genaue Vorstellungen meiner Bedürfnisse. Ich brauche mein Schaffell, meine Giraffe, Liebesbeweise, den Englischen Garten und mein Betthupferl.
S.G.: Gesetzt den Fall, Sie haben ein Grundstück gekauft: wie lange dauert es, bis Sie die Bäume auf diesem Grundstück als Eigentum empfinden, d.h. dass das Recht, diese Bäume fällen zu lassen, Sie beglückt oder Ihnen zumindest selbstversändlich vorkommt?
T.: Das kann ein wenig dauern: zuerst muss das Grundstück ausgiebig olfaktorisch ausgewertet werden, dann muss ich an jedem Baum mindestens eine Markierung hinterlassen und (Pause) ..... den zweiten Teil der Frage verstehe ich nicht.
S.G.: Erleben Sie einen Hund als Eigentum?
T.: Das weiß ich nicht. Ich hatte noch keinen.
S.G.: Mögen Sie Einzäunungen?
T.: Wenn sich auf der anderen Seite Ziegen befinden und die Einzäunung elektrisch aufgeladen ist - nein.
S.G.: Wie stellen Sie sich Armut vor?
T.: Wenn sich nicht in jeder Schreibtischschublade in meinen drei Büros Leckerlis befinden würden.
S.G.: Wer hat Sie den Unterschied gelehrt zwischen Eigentum, das sich verbraucht, und Eigentum, das sich vermehrt, oder hat Sie das niemand gelehrt.
T.: Das musste mich niemand lehren: in meinem Leben vermehrt sich nichts, vor allem ich nicht. Es verbraucht sich jedoch so einiges. Vor allem Dosen.
S.G.: Sammeln Sie auch Kunst?
T.: Ich habe eine geheime Sammlung poetischer Gedichtbände. Aber verraten Sie´s keinem.
S.G.: Warum schenken Sie gerne?
T.: Ich schenke nicht gerne. Ich leihe aus.
S.G.: Wieviel Arbeitskräfte gehören Ihnen?
T.: Lassen Sie mich nachdenken.....Wissen Sie, wenn ich wollte, könnte ich noch jeden dazu bringen, für mich zu arbeiten.
S.G.: Wieso?
T.: Ich habe da so meine Tricks... (hält den Kopf schief und wedelt mit dem Schwanz)
S.G.: Vielen Dank für das Interview!
Habt ihr auch Fragen an Theo? Ich gebe sie gerne weiter!
Damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt, habe ich vorab ein exklusives philosophisches Interview mit ihm führen dürfen, dessen Zusammenfassung ihr hier findet. Das Interview wurde inspiriert von den Fragebögen von Max Frisch.
S.G.: Können Sie sich erinnern, seit welchem Lebensjahr es Ihnen selbstverständlich ist, dass Ihnen etwas gehört, beziehungsweise nicht gehört?
T.: Besitz ist relativ. Ich besitze einige wenige Schätze. Wenn ich etwas besitzen möchte, es mir aber nicht gehört, esse ich es. Das war schon immer so.
S.G.: Wem gehört Ihres Erachtens beispielsweise die Luft?
T.: Luft? Welche Luft?
S.G.: Was empfinden Sie als Eigentum?
a) was sie gekauft haben?
b) was sie erben?
c) was Sie gemacht haben?
T.: c) . Und außerdem alles was ich abgeschleckt habe oder woran ich mein Bein hebe.
S.G.: Wissen Sie, was Sie brauchen?
T.: Ich habe genaue Vorstellungen meiner Bedürfnisse. Ich brauche mein Schaffell, meine Giraffe, Liebesbeweise, den Englischen Garten und mein Betthupferl.
S.G.: Gesetzt den Fall, Sie haben ein Grundstück gekauft: wie lange dauert es, bis Sie die Bäume auf diesem Grundstück als Eigentum empfinden, d.h. dass das Recht, diese Bäume fällen zu lassen, Sie beglückt oder Ihnen zumindest selbstversändlich vorkommt?
T.: Das kann ein wenig dauern: zuerst muss das Grundstück ausgiebig olfaktorisch ausgewertet werden, dann muss ich an jedem Baum mindestens eine Markierung hinterlassen und (Pause) ..... den zweiten Teil der Frage verstehe ich nicht.
S.G.: Erleben Sie einen Hund als Eigentum?
T.: Das weiß ich nicht. Ich hatte noch keinen.
S.G.: Mögen Sie Einzäunungen?
T.: Wenn sich auf der anderen Seite Ziegen befinden und die Einzäunung elektrisch aufgeladen ist - nein.
S.G.: Wie stellen Sie sich Armut vor?
T.: Wenn sich nicht in jeder Schreibtischschublade in meinen drei Büros Leckerlis befinden würden.
S.G.: Wer hat Sie den Unterschied gelehrt zwischen Eigentum, das sich verbraucht, und Eigentum, das sich vermehrt, oder hat Sie das niemand gelehrt.
T.: Das musste mich niemand lehren: in meinem Leben vermehrt sich nichts, vor allem ich nicht. Es verbraucht sich jedoch so einiges. Vor allem Dosen.
S.G.: Sammeln Sie auch Kunst?
T.: Ich habe eine geheime Sammlung poetischer Gedichtbände. Aber verraten Sie´s keinem.
S.G.: Warum schenken Sie gerne?
T.: Ich schenke nicht gerne. Ich leihe aus.
S.G.: Wieviel Arbeitskräfte gehören Ihnen?
T.: Lassen Sie mich nachdenken.....Wissen Sie, wenn ich wollte, könnte ich noch jeden dazu bringen, für mich zu arbeiten.
S.G.: Wieso?
T.: Ich habe da so meine Tricks... (hält den Kopf schief und wedelt mit dem Schwanz)
S.G.: Vielen Dank für das Interview!
Habt ihr auch Fragen an Theo? Ich gebe sie gerne weiter!
Sonntag, 31. August 2014
Sommerlicher Mirabellen-Quark-Strudel
Meine Oma war Österreicherin. Mein Opa war zur Hälfte Österreicher. Mit meinen - äußerst bescheidenen - Rechenkünsten kann ich somit festhalten, dass also zu 3/8 österreichisches Blut in meinen Adern fließt. Das allein macht aus mir jetzt noch keine Mehlspeisenkönigin, allerdings erklärt es meine rezidivierenden Gelüste auf Zwetschgenknödel, Kaiserschmarrn und Strudel. Geweckt wurden sie das letzte Mal, als ich Mirabellen im Supermarkt entdeckte, die es da sonst nie gibt! Mit Mirabellen kenne ich mich nicht so gut aus, aber mein österreichisches Strudelgefühl sagte mir, ich könnte doch das Beste aus zwei Strudeln in einem kombinieren. Und so kreierte ich diesen Sonntag einen kinderleichten und superschnellen Mirabellen-Quark-Strudel, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!
Zutaten:
1 Pkg. Strudelteig aus dem Kühlregal
500 g Mirabellen
70 g Zucker
80 g Mandelblättchen
1 TL Zimt
Saft von einer halben Zitrone
250 g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker
50 g zerlassene Butter
1) Die Mirabellen entkernen und zusammen mit Zucker, Zimt, Mandelblättchen und Zitronensaft vermischen und 15 Minuten ziehen lassen.
2) Den Magerquark mit 2 Päckchen Vanillezucker glattrühren.
3) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein sauberes Geschirrhandtuch anfeuchten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Eine Lage Strudelteig vorsichtig darauflegen und eine zweite Lage Teig um 90 Grad gedreht (damit die Falten nicht direkt aufeinanderliegen und der Teig bricht) darüberlegen. Den Quark auf dem Teig verstreichen, dabei einen Rand frei lassen. Die Mirabellenmischung im unteren Drittel länglich auf den Teigplatten verteilen. Die Seitenränder links und rechts einklappen und mit Hilfe des Geschirrtuchs den Strudel einrollen und auf das Backpapier setzen. Mit zerlassener Butter bestreichen und ca. 25 Minuten bei 180 Grad backen, bis der Strudel goldbraun ist. Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen und gerne mit Vanillesoße oder Vanilleeis kombinieren.
Zutaten:
1 Pkg. Strudelteig aus dem Kühlregal
500 g Mirabellen
70 g Zucker
80 g Mandelblättchen
1 TL Zimt
Saft von einer halben Zitrone
250 g Magerquark
2 Päckchen Vanillezucker
50 g zerlassene Butter
1) Die Mirabellen entkernen und zusammen mit Zucker, Zimt, Mandelblättchen und Zitronensaft vermischen und 15 Minuten ziehen lassen.
2) Den Magerquark mit 2 Päckchen Vanillezucker glattrühren.
3) Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein sauberes Geschirrhandtuch anfeuchten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten. Eine Lage Strudelteig vorsichtig darauflegen und eine zweite Lage Teig um 90 Grad gedreht (damit die Falten nicht direkt aufeinanderliegen und der Teig bricht) darüberlegen. Den Quark auf dem Teig verstreichen, dabei einen Rand frei lassen. Die Mirabellenmischung im unteren Drittel länglich auf den Teigplatten verteilen. Die Seitenränder links und rechts einklappen und mit Hilfe des Geschirrtuchs den Strudel einrollen und auf das Backpapier setzen. Mit zerlassener Butter bestreichen und ca. 25 Minuten bei 180 Grad backen, bis der Strudel goldbraun ist. Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen und gerne mit Vanillesoße oder Vanilleeis kombinieren.
Montag, 28. Juli 2014
Sommerliches Himbeer-Tiramisu
Zutaten für 6 Personen:
250 g Quark, halbfett
250 g Mascarpone
150 g Schlagsahne
400 g Himbeeren (frisch oder TK)
500 g Löffelbiskuits
1 Bio-Limette
2 Päckchen Vanillezucker
100 g Zucker
200 ml Himbeer-Apfel-Maracuja-Saft (oder ähnliches)
5 EL Rosenwasser
nach Belieben: Triple Sec und/oder Waldbeerenlikör
ca. 80 g Baiser
1) Mascarpone mit Quark, Vanillezucker und Zucker aufschlagen. Den Abrieb einer halben Limette unterrühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Creme heben. Je nach Geschmack kann mehr Zucker zugefügt werden.
2) Die Löffelbiskuits längs aber aufrecht in eine Auflaufform legen. Saft mit Rosenwasser, Triple Sec und Waldbeerenlikör mischen und Löffelbiskuits großzügig damit beträufeln.
3) Himbeeren pürieren und mit 2 EL ausgepresstem Limettensaft vermischen. Himbeerpüree auf den Löffelbiskuit verteilen.
4) Mascarponecreme auf die Löffelbiskuits mit den Himbeeren geben und glattstreichen. Kurz vor dem Servieren mit den Händen das Baiser leicht zerdrücken und über dem Tiramisu verteilen.

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